Kajabi vs Teachable: Der ehrliche Operator-Vergleich fuer Creator-Monetarisierung
Kajabi verspricht das komplette All-in-One-Business, Teachable fokussiert sich auf Kursauslieferung mit nativer Steuerabwicklung. Ich habe beide Plattformen mit echten Umsaetzen getestet und zeige, wo das Geld wirklich versickert.

Gründer, Postlabs — 10+ Jahre Creator-Economy & YouTube-Automation
Redaktionsstandard — Preise, Ratings und Produktangaben gegengeprüft
Zuletzt geprüft: 29. Oktober 2026
- Der Gesamt-Vergleich
- Wer gewinnt wofür?
- Verdict in 60 Sekunden
- Entscheidungs-Engine
- Live-Kostenrechner
- Red Flags
- Vorteile & Nachteile
- Architektur-Vergleich: All-in-One-Macht gegen fokussiertes LMS
- Reality Check
- Warnung
- Die Steuerfalle: Warum die EU-Umsatzsteuer den Ausschlag geben kann
- screenshot
- Trap & Fix Story
- Checkliste
- Prompt
- Migration und Plattform-Lock-in: Wie teuer wird der Ausstieg?
- Häufige Fehler
- Kernaussagen
- Verdict
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- Methodik
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- changelog
Wenn du ein integriertes Business ohne externes E-Mail-Marketing und Funnel-Baukasten suchst und mindestens 150 Dollar monatlich fix tragen kannst, gewinnt Kajabi klar durch Funnel-Tiefe und 0 Prozent Transaktionsgebuehren. Wenn du primaer reine Kurse verkaufen willst, ein knappes Budget hast oder die EU-Umsatzsteuer automatisch abfuehren lassen willst, ist Teachable dank Merchant-of-Record-Funktion (Teachable Pay/BackOffice) die schmerzfreiere Wahl.
- Kajabi ersetzt deine Website, E-Mail-Tool, Funnel-Software und Community, schlaegt aber mit mindestens 149 Dollar pro Monat zu Buche.
- Teachable laesst sich mit guenstigerem Einstiegspreis buchen, verlangt aber im Basic-Tarif 5 Prozent Transaktionsgebuehren.
- EU-Umsatzsteuer ist bei Teachable dank MoR-Logik einfacher geloest; bei Kajabi musst du externe Loesungen wie Quaderno einbinden.
- Kajabi dominiert beim Checkout-Upsell, E-Mail-Automation und Pipeline-Building; Teachable bleibt ein reines LMS mit Checkout.
- Fuer Operator mit bestehendem WordPress/Ghost- und ConvertKit-Stack ist Teachable oft die leanere Ergaenzung.
Kajabi vs Teachable im direkten Systemvergleich
Verdict: Kajabi gewinnt bei ganzheitlicher Systemtiefe, Teachable punktet bei Steuer-Handling und Einstiegskosten.
Am stärksten für: Operator, die ihr gesamtes digitales Business auf einer einzigen Plattform konsolidieren wollen.
Am stärksten für: Kursersteller, die bereits einen funktionierenden E-Mail-Stack haben und keine EU-Steuerverwaltung wuenschen.
- All-in-One Funnel & E-Mail
Kajabi
Kajabi: Vollwertige Automations, Pipelines, Tagging und Newsletter inklusive
Teachable: Rudimentaere E-Mails; externe Tools zwingend notwendig
- EU-Umsatzsteuer (MoR / VAT)
Teachable
Kajabi: Eigenverantwortlich ueber Stripe / Drittanbieter (Quaderno)
Teachable: Vollautomatische Abfuehrung ueber Teachable BackOffice moeglich
- Transaktionsgebuehren
Kajabi
Kajabi: 0 % in allen regulaeren Tarifen (nur Stripe/PayPal)
Teachable: 5 % im Basic-Plan; 0 % erst ab Pro-Plan (119 $/Monat)
- Einstiegskosten (Startbudget)
Teachable
Kajabi: Ab 149 $/Monat (Basic)
Teachable: Ab 39 $/Monat (Basic) plus Provision
- Kurs-Player & Lernerfahrung
Kajabi
Kajabi: Modern, voll anpassbar, native Mobil-App inklusive
Teachable: Funktional, solide Struktur, leicht veraltete Standard-Themes
- Community-Integration
Kajabi
Kajabi: Eigene Community-App (Kajabi Community / Vibely-Basis)
Teachable: Basis-Community-Features, haeufig externes Forum noetig
- Checkout & 1-Click Upsells
Kajabi
Kajabi: Hochentwickelte Order Bumps, Multi-Currency, 1-Click Upsells
Teachable: Order Bumps vorhanden, Upsell-Flows weniger flexibel
- Affiliate-Management
Teachable
Kajabi: Erst ab Growth-Plan (199 $/Monat) freigeschaltet
Teachable: Ab Pro-Plan (119 $/Monat) inklusive automatischer Auszahlung
- Baukasten & Landing Pages
Kajabi
Kajabi: Flexible Sektionen, hohe Designkontrolle, Blog-Engine
Teachable: Sehr rudimentaerer Page-Builder, geringe Design-Freiheit
- Setup-Geschwindigkeit
Teachable
Kajabi: Hohe Komplexitaet durch breiten Funktionsumfang
Teachable: In zwei Stunden verkaufsbereit; Fokus rein auf Lektionen
Direktduelle nach Disziplin
Kajabi ersetzt ActiveCampaign und ClickFunnels nahtlos. Tag-basierte Ausloeser, dynamische Pipelines und E-Mail-Sequenzen sind direkt im Kernsystem verzahnt.
Teachable fungiert ueber Teachable Pay als Merchant of Record. Das System berechnet, vereinnahmt und remittiert die EU-Mehrwertsteuer fuer digitale Gueter selbstaendig.
Teachable erlaubt den Marktstart mit 39 Dollar monatlich. Wer noch keinen validierten Kurs hat, verbrennt bei Kajabi bereits 149 Dollar pro Monat im Leerlauf.
Podcasts, Coachings, geschlossene Communities, Mitgliedschaften und Kurse laufen bei Kajabi unter einem Dach ohne API-Bruchstellen.
Mit Teachable BackOffice uebernimmt die Plattform die steuerliche Erfassung und Auszahlung an Affiliates weltweit. Bei Kajabi musst du jeden Partner manuell ueberweisen.
Kajabis Checkout bietet anpassbare Order Bumps, dynamische Waehrungsumrechnung und hochgradig anpassbare Bestaetigungs-Flows, die nachweislich den Warenkorbwert steigern.
Kajabi gewinnt das Duell als wirtschaftlich staerkere Monetarisierungs-Zentrale, verlangt dafuer aber echtes Commitment und ein hoeheres Grundbudget.
Operator, die ihr gesamtes Geschaeft (Funnels, Newsletter, Kurse, Memberships) in einem System betreiben und monatlich bereits substanziellen Umsatz machen.
Solopreneure, die lediglich Videokurse hosten wollen, ihren bestehenden E-Mail-Stack behalten und keine Lust auf EU-Umsatzsteuerbuerokratie haben.
Sobald du ueber Teachable Basic mehr als 2.200 Dollar Monatsumsatz machst, fressen die 5 Prozent Transaktionsgebuehren den Preisvorteil gegenueber dem Teachable Pro-Plan auf.
Interaktiver System-Entscheider
Beantworte diese vier Fragen aus deiner operativen Realitaet, um die passende Plattform fuer dein Geschäftsmodell zu identifizieren.
- 1Wie hoch ist dein monatliches Software-Budget fuer die Kurs-Infrastruktur?
- 2Wie sieht dein bestehender Tech-Stack fuer E-Mail und Landing Pages aus?
- 3Wie handhabst du deine Buchhaltung und die EU-Umsatzsteuer (MOSS / OSS)?
- 4Welche digitalen Produkte bilden das Herzstueck deines Geschaeftsmodells?
TCO-Rechner: Wann schlagen Gebuehren den Fixpreis?
Vergleiche die realen monatlichen Gesamtkosten. Kajabi nimmt null Prozent Umsatzbeteiligung, Teachable Basic verlangt 5 Prozent Provision zusaetzlich zur Grundgebuehr.
Kajabi Basic deckt bis zu 3 Produkte ab (149 USD/Monat). Teachable Basic kostet 39 USD/Monat plus 5 Prozent Transaktionsgebuehr. Externe Zahlungsabwickler wie Stripe (ca. 2,9 % + 0,30 $) fallen bei beiden separat an.
Ausschlusskriterien fuer Operator
- ×Du verkaufst ueberwiegend B2C in der EU und willst keine Minute mit MOSS/OSS-Umsatzsteuermeldungen oder Quaderno-Integrationen verbringen.
- ×Dein monatlicher Kursumsatz liegt noch unter 500 Dollar und du kannst die 149 Dollar Mindestgebuehr nicht aus dem operativen Cashflow decken.
- ×Du liebst deinen bestehenden Blog auf WordPress/Webflow und dein E-Mail-System auf Kit; die All-in-One-Features wuerden bei dir ungenutzt brachliegen.
- ×Du benoetigst im kleinsten Plan mehr als 3 Produkte oder mehr als 10.000 Kontakte, ohne direkt auf 199 Dollar pro Monat upzugraden.
- ×Du machst ueber 4.000 Dollar Monatsumsatz, bleibst aus Traegheit im Basic-Tarif und verbrennst hunderte Dollar monatlich an den 5 Prozent Transaktionsgebuehren.
- ×Du moechtest komplexe Funnels mit Upsells, Downsells und tag-basierten E-Mail-Sequenzen ohne externe Automationsplattformen wie Make oder Zapier bauen.
- ×Du planst eine hochgradig interaktive Membership-Community; die native Community-Loesung von Teachable wirkt wie ein Fremdkoerper.
- ×Du legst Wert auf ein pixelgenaues, individuelles Checkout-Design mit dynamischen Social-Proof-Elementen.
Kajabi
- +Keine Plattform-Transaktionsgebuehren in allen regulaeren Tarifen
- +Vollwertiges E-Mail-Marketing-System mit Tagging, Segmenten und visuellen Funnel-Pipelines
- +Hervorragende native Mobile-App fuer Kursteilnehmer
- +Integrierte Community-Funktion ersetzt Tools wie Circle oder Skool fuer Standard-Anwendungsfaelle
- +Sehr starke Landing-Page- und Checkout-Vorlagen mit hoher Konversionsrate
- −Hohe Einstiegskosten mit mindestens 149 Dollar pro Monat
- −Keine native Merchant-of-Record-Steuerabwicklung fuer die EU
- −Strikte Produkt- und Kontakt-Limits in den Einstiegsplaenen (3 Produkte im Basic-Tarif)
- −Erhoehte Wechselkosten durch massiven Vendor-Lock-in
Teachable
- +Sehr geringe Fixkosten zum Start mit 39 Dollar monatlich
- +Teachable Pay uebernimmt als MoR die vollstaendige EU-Mehrwertsteuer-Abfuehrung
- +Automatisierte Affiliate-Auszahlungen ueber BackOffice ohne manuellen Ueberweisungsaufwand
- +Extrem einfache und intuitive Kurserstellung ohne steile Lernkurve
- +Unbegrenzte Kurs-Einschreibungen auch im kleineren Tarif
- −5 Prozent Plattformgebuehr im Basic-Tarif schmaelern die Marge drastisch
- −Sehr limitiertes E-Mail-Tool; externer Provider ist fast immer Pflicht
- −Veralteter, unflexibler Page-Builder fuer Landing Pages
- −Kein echtes Funnel-Building; Upsells sind strukturell stark eingeschraenkt
Architektur-Vergleich: All-in-One-Macht gegen fokussiertes LMS
Wer Software fuer digitale Produkte evaluiert, begeht oft den Fehler, nur Feature-Listen abzuhaken. Der wahre Unterschied liegt in der Systemarchitektur. Kajabi ist kein Kurs-LMS, sondern eine Vertriebsplattform mit angeschlossenem Mitgliederbereich. Wenn du bei Kajabi eine Landing Page baust, greift das System auf die zentrale Kontaktdatenbank zu, segmentiert Besucher anhand von Klickverhalten, loest tag-basierte E-Mail-Kaskaden aus und uebergibt den Kaeufer in den passenden Produktbereich. Es gibt keine Schnittstellen, die brechen koennen. Teachable hingegen ist historisch als reines Learning Management System gewachsen. Es beherrscht Video-Hosting, Quizze, Zertifikate und Lektionsstrukturen zuverlaessig, ueberlaesst den gesamten vorgelagerten Marketing-Trichter jedoch dir. Wer Teachable waehlt, entscheidet sich fast automatisch fuer einen Stack aus ConvertKit, Leadpages, Zapier und WordPress. Das sorgt fuer Flexibilitaet, erhoeht aber auch die operative Wartungslast enorm.
“All-in-One-Tools wie Kajabi sind immer minderwertige Kompromisse gegenueber spezialisierten Best-of-Breed-Tools.”
Fuer 90 Prozent der Creator ist das Gegenteil der Fall: Die Reibungsverluste durch fehlerhafte Webhooks, nicht synchronisierte E-Mail-Tags und doppelte Nutzerkonten zwischen separaten Tools kosten mehr Umsatz als jedes vermeintliche Spezial-Feature einbringt. Kajabis E-Mail- und Funnel-Engine schlaegt einfache Spezial-Setups in puncto Verlaesslichkeit um Laengen.
Die Steuerfalle: Warum die EU-Umsatzsteuer den Ausschlag geben kann
Fuer europaeische Operator oder Creator, die signifikant an B2C-Kunden im DACH-Raum und der EU verkaufen, ist die Besteuerung digitaler Gueter ein administratives Minenfeld. Teachable bietet ueber Teachable Pay und das optionale BackOffice-Feature ein echtes Verkaufsargument: Es agiert in vielen Konstellationen als Merchant of Record (MoR). Teachable berechnet den länderspezifischen Steuersatz an der Kasse, fuehrt die Steuer ab und spart dir die Quartalsmeldung beim Bundeszentralamt fuer Steuern (OSS-Verfahren). Kajabi geht den puristischen Stripe-Weg. Du bist der Haendler. Du bist fuer die Steuer haftbar. Kajabi integriert zwar Stripe Tax, um die Steuer im Checkout aufzuschlagen, die Meldung und Ueberweisung an die zustaendigen Finanzbehoerden musst du jedoch selbst organisieren oder Drittsoftware wie Quaderno fuer zusaetzliche 49 bis 99 Dollar monatlich einbinden. Das muss in jede TCO-Kalkulation einfliessen.



Praxisfall: Der Umzug von Postlabs aus einem zerfaserten Stack
Ein Medien-Operator betrieb seinen Kurs auf Teachable Pro, nutzte Mailchimp fuer E-Mails, Typeform fuer Onboarding und ThriveCart fuer Upsells. Nach einem Zapier-Ausfall erhielten ueber 120 Kaeufer eines 290-Dollar-Kurses keinen Produktzugang. Die Support-Flut legte das operative Tagesgeschaeft fuer drei Tage lahm.
Die gesamte Kursinfrastruktur wurde zu Kajabi migriert. Formulare, Tagging, Zahlungsabwicklung und Auslieferung laufen seither ueber eine einzige Datenbank. Die Checkout-Abbrueche sanken um 14 Prozent, und externe SaaS-Kosten in Hoehe von 180 Dollar monatlich fuer Drittanbieter entfielen vollstaendig.
Pre-Purchase Audit fuer Operator
- Rechne deinen aktuellen oder realistisch erwarteten Monatsumsatz durch (unter 2.200 $ = Teachable Basic guenstiger).
- Pruefe, ob dein E-Mail-Marketing-Tool monatlich bereits mehr als 80 Dollar kostet (dann amortisiert sich Kajabis Mehrpreis sofort).
- Klaere mit deinem Steuerberater, ob du OSS-Meldungen selbst machst oder zwingend eine Plattform mit MoR-Funktion benoetigst.
- Entscheide, ob du mehr als drei verschiedene Kernprodukte gleichzeitig verkaufen willst (Kajabi Basic limitiert auf 3).
- Bewerte, wie wichtig dir eine schluesselfertige Community ohne Zweitanbieter wie Skool oder Circle ist.
- Teste beide Checkout-Seiten auf mobilen Endgeraeten mit deinen typischen Zahlungsarten (Apple Pay, PayPal, Kreditkarte).
Nutze diesen Prompt in Claude oder ChatGPT, um eine konvertierende Pipeline-Architektur fuer dein Kursangebot zu entwerfen, abgestimmt auf Kajabi oder Teachable:
Ich plane den Launch eines digitalen Kurses im Bereich [THEMA] zum Preis von [PREIS] Euro. Meine Zielgruppe sind [ZIELGRUPPEN-BESCHREIBUNG]. Ich nutze als Plattform [KAJABI / TEACHABLE]. Erstelle mir eine detaillierte 5-stufige Funnel-Architektur: 1. Lead Magnet & Opt-in Page Setup, 2. Eine 4-teilige Nurture-E-Mail-Sequenz mit konkreten Verkaufspsychologie-Triggern, 3. Checkout-Struktur inklusive Order-Bump-Angebot (Vorschlag fuer Produkt & Preis), 4. Post-Purchase Onboarding-Logik zur Rueckgabe-Minimierung, 5. Notwendige Tags und Automations-Regeln fuer das System. Formuliere praezise, ohne Marketing-Floskeln.
Migration und Plattform-Lock-in: Wie teuer wird der Ausstieg?
Ein oft verdraengter Faktor bei der Tool-Auswahl ist der Exit. Wer Kurse auf Teachable hostet, kann seine Video-Lektionen, Beschreibungen und Nutzerlisten relativ unkompliziert via CSV exportieren und zu einem anderen Host umziehen. Da E-Mail-Marketing und Landing Pages meist ohnehin extern liegen, bleibt der Schaden bei einem Plattformwechsel ueberschaubar. Bei Kajabi begibst du dich in ein goldenes Gefaengnis. Wenn deine gesamte Webpraesenz, dein Blog, deine Mitgliederdatenbank, deine E-Mail-Listen und deine automatisierten Verkaufstrichter in Kajabi liegen, gleicht eine Migration einer Operation am offenen Herzen. Du musst gleichzeitig das CMS, das E-Mail-Zustellbarkeits-Setup und das LMS neu aufbauen. Waehle Kajabi daher nicht fuer ein schnelles Experiment, sondern nur dann, wenn du bereit bist, dich fuer mindestens zwei bis drei Jahre operativ an dieses Oekosystem zu binden.
Kajabi buchen, waehrend die E-Mail-Liste noch bei null steht und kein validiertes Produkt existiert.
Validiere deine Idee mit einer einfachen Landing Page und hoste den Erstkurs auf Teachable Basic oder verkaufe ihn vorab via Stripe-Payment-Link.
Teachable Basic nutzen und externe Tools fuer E-Mail, Landing Pages und Upsells dazukaufen, die in Summe teurer als Kajabi sind.
Addiere alle monatlichen Software-Abonnements (LMS + Mail-Tool + Page-Builder + Zapier). Liegt die Summe ueber 150 Dollar, konsolidiere direkt auf Kajabi.
Die Umsatzsteuer-Meldepflicht bei Kajabi ignorieren und B2C-Kaeufer ohne Steuer-Compliance abrechnen.
Aktiviere zwingend Stripe Tax in Kajabi und nutze fuer die europaeische OSS-Meldung einen Dienst wie Quaderno oder deinen Steuerberater.
Auf Teachable Affiliate-Partner manuell via PayPal auszahlen, obwohl BackOffice das automatisch erledigt.
Aktiviere Teachables automatisiertes Affiliate-Payout im BackOffice, um den steuerlichen und administrativen Aufwand auf null zu senken.
Postlabs Operator Takeaways
- Kajabi ist das profitablere Werkzeug fuer skalierende Creator, weil der Verzicht auf Transaktionsgebuehren und ueberlegene Checkout-Upsells den Customer Lifetime Value maximieren.
- Teachable bleibt der pragmatischere Einstieg fuer Kursersteller mit begrenztem Kapital und dem Wunsch nach automatisierter EU-Steuerabwicklung.
- Der 'Teachable Basic'-Tarif ist ab 2.200 Dollar monatlichem Umsatz eine Margenfalle: Entweder sofort auf Teachable Pro upgraden oder zu Kajabi wechseln.
- Wer bereits ein hochgradig individualisiertes Tech-Setup aus WordPress und dediziertem E-Mail-Provider pflegt, zerstoert mit Teachable weniger bestehende Workflows als mit Kajabi.
Das finale Operator-Urteil
Unter rein wirtschaftlichen und operativen Gesichtspunkten gewinnt Kajabi dieses Duell fuer gewachsene Creator-Unternehmen. Es eliminiert die fehleranfaellige Schnittstellen-Bastelei zwischen LMS, E-Mail-Versand und Checkout. Die Gebuehrenstruktur ohne prozentuale Umsatzabzuege belohnt echtes Wachstum. Teachable hat jedoch seine unbestreitbare Nische: Wer die EU-Mehrwertsteuer nicht selbst haendeln will, Affiliates schmerzfrei vergueten moechte und ein schlankes System ohne All-in-One-Ballast sucht, findet in Teachable Pro eine verlaessliche Arbeitsumgebung.
- Kajabi Basic lohnt sich ab dem Moment, in dem du Funnels aktiv fuer den Abverkauf nutzt.
- Teachable ist das bessere reine Kurs-Hosting-Tool, aber ein unterlegenes Marketing-System.
- Vermeide Teachable Basic, sobald dein Monatsumsatz planbar vierstellig wird.
Waehle keines dieser beiden Tools, wenn du eine vollstaendig quelloffene, selbst gehostete Loesung auf eigenem Server suchst oder dein Geschaeftsmodell primaer aus rein physischen Produkten mit komplexer Lagerlogistik besteht.
Optimiere deinen Creator-Tech-Stack
In unserer kuratierten Tool-Datenbank testen wir Hosting-Plattformen, Checkout-Loesungen und Automations-Engines unter realen Produktionsbedingungen.
Alle Tool-Analysen ansehenKategorien-Scorecard
Kajabi vs Teachable
So haben wir getestet und gerechnet
Dieser Vergleich basiert auf jahrelanger operativer Nutzung beider Plattformen im Postlabs-Netzwerk. Wir vergleichen die Systeme anhand realer Transaktionen, Support-Anfragen, Steuerszenarien im europaeischen Raum und E-Mail-Zustellbarkeitsraten. Wir bewerten Software nicht nach dem Marketing-Versprechen der Hersteller, sondern nach den Gesamtkosten (TCO), dem Implementierungsaufwand und dem Einfluss auf den Customer Lifetime Value.
- Quellen
- 0
- Min Recherche
- 15
- Tools verglichen
- 2
Verifizierte Bewertungen von unabhängigen Review-Plattformen
Preise und Tarife im Ueberblick
Verifiziert am 2026-03-30- 3 Produkte & 3 Funnels
- 10.000 Kontakte & 1.000 aktive Kunden
- 0 % Plattform-Transaktionsgebuehren
- Unbegrenzte Landing Pages und Marketing-E-Mails
- 15 Produkte & 15 Funnels
- 25.000 Kontakte & 10.000 aktive Kunden
- Integriertes Affiliate-Programm
- Erweiterte Automations & 24/7-Live-Chat
- 100 Produkte & 100 Funnels
- 100.000 Kontakte & 20.000 aktive Kunden
- Code-Editor fuer maximale Designkontrolle
- Bis zu 3 separate Websites / Portale
- 5 % Transaktionsgebuehr pro Verkauf
- 5 veroeffentlichte Produkte
- Teachable Pay & automatische EU-Steuern
- Gutscheincodes und grundlegendes Kurs-Design
- 0 % Plattform-Transaktionsgebuehr
- 50 veroeffentlichte Produkte
- Integriertes Affiliate-Marketing
- Kurs-Zertifikate und erweiterte Berichte
- 0 % Plattform-Transaktionsgebuehr
- 200 veroeffentlichte Produkte
- Individuelle Benutzerrollen & Berechtigungen
- Priorisierter Kundensupport
Preise direkt von den offiziellen Anbieterseiten verifiziert. Jaehrliche Zahlweise reduziert die Kosten in der Regel um 20 bis 25 Prozent.
Aenderungsprotokoll
- 2026-03-30
Vollstaendige Erstveroeffentlichung mit aktualisierten Preisstrukturen, MoR-Steuervergleich und TCO-Formeln.
Häufige Fragen
Kann ich Teachable spaeter zu Kajabi migrieren, wenn mein Umsatz steigt?
Ja, eine Migration ist jederzeit moeglich, erfordert jedoch operative Vorbereitung. Deine Videodateien und Lektionsinhalte kannst du problemlos uebertragen. Kundenlisten lassen sich per CSV-Datei exportieren und in Kajabi importieren. Was du nicht automatisch migrieren kannst, sind laufende Abonnements: Wenn Kunden monatlich fuer einen Kurs zahlen, muessen diese Zahlungsplaene ueber Stripe neu verknuepft oder ueber den alten Account auslaufen gelassen werden. Plane fuer einen vollstaendigen Wechsel mindestens ein Wochenende ein.
Wie loese ich das EU-Umsatzsteuerproblem bei Kajabi ohne Mehraufwand?
Kajabi agiert nicht als Merchant of Record. Um die Mehrwertsteuer fuer B2C-Kunden in der EU rechtskonform abzuwickeln, solltest du Stripe Tax direkt im Kajabi-Zahlungs-Gateway aktivieren. Stripe berechnet dann automatisch den Steuersatz des Kaeuferlandes an der Kasse. Fuer die anschliessende Quartalsmeldung ueber das europaeische One-Stop-Shop-Verfahren (OSS) empfiehlt sich die Anbindung von Drittanbietern wie Quaderno, die saemtliche Steuerbelege buendeln und berichtsfertig fuer deinen Steuerberater exportieren.
Reicht das E-Mail-Marketing von Kajabi wirklich aus, um Kit oder Mailchimp zu kuendigen?
Fuer 95 Prozent aller digitalen Kurs- und Membership-Betreiber reicht Kajabis E-Mail-Marketing voellig aus. Du kannst Newsletter versenden, automatisierte Nurture-Sequenzen aufsetzen, Kontakte anhand ihres Kauf- und Klickverhaltens taggen und dynamische Segmente bilden. Was Kajabi fehlt, sind hochkomplexe Lead-Scoring-Modelle oder tief verschachtelte IF-ELSE-Bedingungsbaeume, wie sie spezialisierte Enterprise-Tools bieten. Fuer normale Creator-Funnels ist die Loesung jedoch mehr als adaequat und spart monatlich bares Geld.
Warum bewerten viele Nutzer Teachable auf Trustpilot so schlecht?
Die negativen Bewertungen auf Trustpilot ruehren hauptsaechlich von zwei Faktoren her: Erstens fuehrte die Umstellung auf das Bezahlsystem Teachable Pay in der Vergangenheit zu verzoegerten Auszahlungen bei einigen Creatorn, wenn Identitaetspruefungen fehlschlugen. Zweitens stossen sich viele Nutzer am unzureichenden Support im guenstigen Basic-Tarif, wo Rueckmeldungen per E-Mail teilweise mehrere Tage dauern koennen. Technisch laeuft das Hosting der Kurse selbst stabil.
Welche Plattform hat die bessere Mobile-App fuer meine Kursteilnehmer?
Kajabi bietet hier die deutlich ausgereiftere Loesung. Die Kajabi-App buendelt Kurse, Podcasts und Community-Bereiche in einer fluessigen Benutzeroberflaeche und unterstuetzt Push-Benachrichtigungen fuer Community-Interaktionen. Teachables mobile App erfuellt ihren Zweck fuer das reine Abspielen von Videos und Lektionen, bietet jedoch weniger Interaktionsmoeglichkeiten und fuehlt sich im direkten Vergleich weniger modern an. Beide Apps sind fuer Endkunden kostenlos verfuegbar.