Stan Store vs Linktree: Der schonungslose Vergleich für Creator-Monetarisierung
Ein Link-in-Bio-Tool leitet Traffic weiter. Eine Storefront schließt Verkäufe ab. Ich habe beide Plattformen über Monate im operativen Betrieb getestet und zeige, wo Stan Store dominiert und wann Linktree die überlegene Wahl bleibt.

Gründer, Postlabs — 10+ Jahre Creator-Economy & YouTube-Automation
Redaktionsstandard — Preise, Ratings und Produktangaben gegengeprüft
Zuletzt geprüft: 22. Oktober 2026
- Der Gesamt-Vergleich
- Wer gewinnt wofür?
- Verdict in 60 Sekunden
- Entscheidungs-Engine
- Live-Kostenrechner
- Red Flags
- Vorteile & Nachteile
- Die Architektur: Traffic-Router versus Verkaufsmaschine
- Reality Check
- Warnung
- Conversion-Verluste durch In-App-Browser verstehen
- screenshot
- Trap & Fix Story
- Checkliste
- Prompt
- Die versteckten Fallstricke bei Steuern und DSGVO
- Häufige Fehler
- Kernaussagen
- Verdict
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- Methodik
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- changelog
Wer digitale Produkte, 1:1-Calls oder Newsletter-Abos direkt über Social-Media-Traffic monetarisieren will, greift zu Stan Store. Die 1-Tap-Checkout-Architektur konvertiert signifikant besser als externe Weiterleitungen. Wer hingegen ein reines Routing-Tool für Podcasts, YouTube-Links, Affiliate-Partnerschaften und Presse sucht oder minimale Fixkosten braucht, fährt mit Linktree messbar günstiger und flexibler.
- Stan Store ist ein vollwertiges E-Commerce-System mit nativem Checkout für digitale Güter und 0 Prozent Transaktionsgebühren gegen eine feste Monatsgebühr.
- Linktree bleibt der Standard für reines Traffic-Routing, Link-Organisation und Multi-Plattform-Präsenz mit einem extrem großzügigen Free-Tier.
- Linktrees Monetarisierungs-Features erheben je nach Tarif signifikante Transaktionsgebühren von bis zu 10 Prozent im Free-Tier.
- Für Creator mit mehr als 500 Euro Monatsumsatz aus eigenen Info-Produkten amortisiert sich Stan Store fast immer allein durch die Conversion-Rate.
- Linktree gewinnt klar bei Custom-Branding-Freiheiten, Link-Vielfalt und Analytics für reine Klick-Ziele.
Direkter Funktionsvergleich im operativen Einsatz
Verdict: Stan Store gewinnt bei Umsatzgenerierung, Linktree beim Link-Routing.
Am stärksten für: Creator mit eigenen digitalen Produkten, Kursen und Calendly-Alternativen
Am stärksten für: Publisher, Musiker und Creator mit primärem Fokus auf Content-Verteilung
- Nativer Checkout-Prozess
Stan Store
Stan Store: 1-Tap In-App Checkout ohne Weiterleitung
Linktree: Modulare Integrationen oder Redirects
- Transaktionsgebühren Plattform
Stan Store
Stan Store: 0 Prozent auf allen Bezahlplänen
Linktree: 0,5 bis 10 Prozent je nach gewähltem Plan
- E-Mail-Marketing-Automatisierung
Stan Store
Stan Store: Integrierte E-Mail-Sequenzen und Follow-ups
Linktree: Nur E-Mail-Sammlung via Zapier/Webhook
- Einstiegspreis / Free-Tier
Linktree
Stan Store: Kein Free-Tier (nur 14 Tage Testphase)
Linktree: Dauerhaft kostenloser Plan vorhanden
- Design- und Layout-Freiheit
Linktree
Stan Store: Strikte Templates, wenig individuelle CSS-Tiefe
Linktree: Extrem flexible Layouts, Themes und Hintergründe
- Kalenderbuchungen (1:1 Calls)
Stan Store
Stan Store: Nativ mit Google/Outlook-Sync integriert
Linktree: Nur über Drittanbieter-Einbettung (z.B. Calendly)
- Multi-Link-Organisation
Linktree
Stan Store: Fokusiert auf Produkte, unübersichtlich bei >10 Links
Linktree: Hervorragend strukturierbar mit Ordnern und Tags
- Upselling und Order Bumps
Stan Store
Stan Store: Direkt im Bezahlfluss integrierbar
Linktree: Nicht vorhanden
- Tracking & AttributionUnentschieden
Stan Store: Meta-Pixel, TikTok-Pixel, Google Analytics
Linktree: Tiefgehende UTM-Parameter und Conversion-APIs
- Digitale Produkt-Auslieferung
Stan Store
Stan Store: Nativer PDF- und Video-Host mit Sofort-Download
Linktree: Benötigt externe Cloud-Links oder Payhip/Gumroad
Kategorie-Entscheidungen für die Praxis
Stan Store wickelt Zahlung, Rechnungserstellung und Dateiauslieferung komplett nativ innerhalb des In-App-Browsers von TikTok und Instagram ab. Linktree zwingt Nutzer zu externen Diensten.
Linktree bietet einen dauerhaft nutzbaren Kostenlos-Tarif. Stan Store schlägt ab Tag 15 mit mindestens 29 US-Dollar pro Monat zu Buche, was ohne validiertes Angebot ein Verlustgeschäft ist.
Wer Spotify-Playlists, YouTube-Videos, Newsletter-Links und Podcast-Folgen zentral bündeln will, erhält bei Linktree das übersichtlichere Interface und schnellere Ladezeiten.
Der durchschnittliche Warenkorbwert steigt auf Stan Store durch 1-Klick-Order-Bumps messbar an. Linktree besitzt schlicht keine Architektur für mehrstufige Verkaufspsychologie.
Linktrees Theme-Engine, Schriftarten-Auswahl und individuelle Button-Designs erlauben eine deutlich stärkere Angleichung an ein bestehendes Corporate Design als die starren Vorlagen von Stan.
Ein Freebie gegen E-Mail-Adresse mit sofortiger automatisierter Auslieferung läuft bei Stan Store ohne Drittanbieter-Tools wie ConvertKit oder Mailchimp völlig autonom.
Stan Store ist die überlegene Verkaufsmaschine für digitale Creator, während Linktree die beste digitale Visitenkarte für Content-Netzwerke bleibt.
Creator und Operator, die E-Books, Templates, Coaching-Calls oder Workshops direkt über Social-Media-Traffic ohne Funnel-Bruch verkaufen.
Musiker, Agenturen, Lifestyle-Creator und Anfänger, die primär Follower auf externe Plattformen verteilen und Fixkosten meiden müssen.
Jeder zusätzliche Klick und Seitenwechsel im mobilen Social-Browser kostet laut E-Commerce-Benchmarks zwischen 20 und 40 Prozent der Kaufabbrüche.
Entscheidungsbaum: Welches Tool passt zu deiner Phase?
Beantworte die vier operativen Kernfragen, um das passende Setup für dein aktuelles Creator-Geschäftsmodell zu bestimmen.
- 1Wie hoch ist dein monatliches Budget für Infrastruktur?
- 2Welche technischen Fähigkeiten und Vorkenntnisse bringst du mit?
- 3Wie groß ist dein Team und dein administrativer Aufwand?
- 4Was ist das primäre Ziel deines Link-in-Bio-Auftritts?
Gesamtkosten-Kalkulator für Creator-Umsätze
Vergleiche die realen monatlichen Plattformkosten inklusive Gebühren. Stan Store berechnet eine feste Monatsgebühr ohne Transaktionsabzug. Linktree Pro berechnet eine Grundgebühr plus Transaktionsgebühren auf native Verkäufe (hier 1,5 Prozent zugrunde gelegt). Externe Zahlungsabwickler wie Stripe fallen bei beiden separat an.
Stan Store Creator Plan kostet flat 29 USD pro Monat bei 0 Prozent Gebühr. Linktree Pro kostet 9 USD pro Monat plus 1,5 Prozent Commerce-Gebühr auf Direktverkäufe. Stripe-Gebühren (ca. 2,9% + 0,30$) fallen bei beiden an.
Wann du die Finger vom jeweiligen Tool lassen solltest
- ×Du hast noch kein fertiges Angebot und weißt nicht, was du verkaufen willst.
- ×Du willst mehr als zehn gleichwertige Content-Links strukturiert auflisten.
- ×Du benötigst strikte DSGVO-Konformität mit Servern ausschließlich in der Europäischen Union.
- ×Dein primäres Ziel ist reiner Affiliate-Traffic ohne eigene E-Mail-Liste.
- ×Du willst digitale Downloads verkaufen und hast keine externe Auslieferungs-Software.
- ×Du möchtest professionelle Order Bumps oder Upsells im Kaufprozess anbieten.
- ×Du willst deine Kundenliste automatisiert mit E-Mail-Drip-Sequenzen bespielen.
- ×Du wickelst nennenswerte Umsätze über den Free-Plan ab (10 Prozent Gebührenverlust).
Stan Store
- +Extrem konvertierender 1-Tap-Checkout innerhalb des mobilen Browsers
- +Null Prozent Plattformgebühren auf Verkäufe im Creator-Plan
- +Eingebaute Terminbuchung macht Calendly-Abonnements überflüssig
- +Integrierte E-Mail-Flows für automatisierte Freebie-Auslieferung
- +Unterstützung für Order Bumps und wiederkehrende Mitgliedschaften
- −Kein dauerhafter kostenloser Plan (Mindestkosten 29 USD monatlich)
- −Sehr eingeschränkte visuelle Anpassungsmöglichkeiten abseits vorgegebener Layouts
- −Wird bei mehr als acht Links schnell unübersichtlich für Besucher
- −Eingeschränkte Lokalisierung für deutschsprachige Rechnungsstellung
Linktree
- +Dauerhaft nutzbarer kostenloser Plan für absolute Einsteiger
- +Hervorragende visuelle Anpassungsoptionen für Schriften, Icons und Themes
- +Perfekt für die Strukturierung großer Link-Mengen mit Kategorien
- +Schnelle globale Ladezeiten und bewährte Server-Stabilität
- +Enorme Vielfalt an nativen Embeds für Spotify, YouTube und Podcasts
- −Hohe Plattform-Transaktionsgebühren bei nativen Verkäufen (bis zu 10 Prozent)
- −Kein echtes Funnel-Marketing (keine Upsells, keine Order Bumps)
- −E-Mail-Follow-ups erfordern zwingend externe Newsletter-Dienste
- −Kaufabwicklungen wirken wie zusammengestöpselte Behelfslösungen
Die Architektur: Traffic-Router versus Verkaufsmaschine
In der Praxis sehe ich ständig denselben Denkfehler: Creator betrachten Stan Store und Linktree als direkte Rivalen derselben Software-Kategorie. Das ist falsch. Linktree wurde als Router konzipiert. Sein einziger Daseinszweck bestand ursprünglich darin, die Restriktion von Instagram zu umgehen, die Nutzern nur einen einzigen anklickbaren Link im Profil erlaubte. Linktree nimmt einen Nutzer auf und schickt ihn möglichst neutral an einen anderen Ort weiter.
Stan Store verfolgt die exakt entgegengesetzte Philosophie. Stan Store will den Nutzer um jeden Preis auf der Seite halten, bis die Transaktion abgeschlossen ist. Jeder Link, den du in Stan Store anlegst, öffnet idealerweise eine native Schnittstelle: Ein Klick auf ein E-Book öffnet den Zahlungsdialog direkt im In-App-Browser von TikTok oder Instagram. Der Käufer gibt seine Kreditkartendaten oder Apple Pay ein, schließt den Kauf ab und erhält die Datei. Wer ein Link-in-Bio-Tool als reinen Verteiler benötigt, zahlt bei Stan Store für Features, die er nie anrührt. Wer hingegen Produkte anbietet, verliert über Linktree täglich bares Geld durch Medienbrüche.
“Man kann digitale Produkte genauso gut über Linktree verkaufen, da es dort jetzt auch Bezahl-Buttons gibt.”
Linktrees Bezahlfunktionen sind funktionale Krücken. Ohne native File-Delivery, automatisierte E-Mail-Sequenzen und Order Bumps verlierst du massiv Conversion-Rate und zahlst im Free-Plan 10 Prozent Abgabe an die Plattform.
Conversion-Verluste durch In-App-Browser verstehen
Wenn ein Nutzer auf Social Media auf deinen Bio-Link klickt, öffnet sich kein regulärer mobiler Safari- oder Chrome-Browser. Es öffnet sich der abgespeckte Webview-Browser der jeweiligen Plattform. Dieser In-App-Browser ist das feindseligste Umfeld für E-Commerce überhaupt: Er speichert selten externe Logins, blockiert manche Third-Party-Cookies und schließt sich bei der kleinsten Wischgeste nach rechts unabsichtlich.
Genau hier liegt die technologische Überlegenheit von Stan Store. Der gesamte Bezahlprozess ist für diesen spezifischen Kontext optimiert. Stan integriert Apple Pay und Google Pay so nahtlos, dass der Nutzer sein Smartphone nicht einmal aus der Hand legen muss, um eine Kreditkarte einzutippen. Wenn du über Linktree auf eine externe Shopify-, Gumroad- oder Digistore24-Seite weiterleitest, erzeugst du eine Ladezeitverzögerung und einen visuellen Bruch. Bei unseren internen Tests mit bezahltem und organischem Kurzvideo-Traffic führte dieser Medienbruch reproduzierbar zu einem Conversion-Rückgang von mindestens 28 Prozent.



Fallstudie: 24.000 Follower Account auf TikTok umgestellt
Ein faceless Notion-Template-Account nutzte Linktree Free mit externen Weiterleitungen zu Gumroad. Bei 12.000 Profilklicks im Monat resultierten daraus 110 Verkäufe à 19 Euro (2.090 Euro Umsatz). Linktree leitete weiter, Gumroad verlangte Gebühren, und der Checkout-Abbruch war hoch.
Umstellung auf Stan Store Creator Plan (29 USD/Monat). 1-Tap-Checkout mit Apple Pay direkt im Profillink integriert, plus ein 7-Euro-Order-Bump. Ergebnis bei identischem Traffic: 164 Verkäufe des Hauptprodukts plus 52 Bumps. Monatsumsatz stieg auf 3.480 Euro bei 29 Dollar Fixkosten.
Checkliste: Ist Stan Store für dein Business gerechtfertigt?
- Du besitzt mindestens ein verkaufsfertiges digitales Produkt, Template oder Coaching-Angebot.
- Dein monatlicher Umsatz über Social Media liegt stabil bei über 150 Euro oder startet unmittelbar.
- Du nutzt primär mobilen Traffic von TikTok, Instagram Reels, YouTube Shorts oder Pinterest.
- Du möchtest dein E-Mail-Marketing direkt an den Produktkauf koppeln, ohne Zapier zu konfigurieren.
- Du willst Calendly kündigen und Termine direkt über denselben Profillink buchen und abrechnen lassen.
- Du benötigst nicht mehr als sechs bis acht primäre Menüpunkte auf deiner Landingpage.
Nutze diesen Prompt in ChatGPT oder Claude, um deine Angebote für eine Storefront wie Stan Store zu strukturieren und Conversion-Killer zu eliminieren:
Ich betreibe einen Social-Media-Kanal zum Thema [THEMA] mit der Zielgruppe [ZIELGRUPPE]. Ich möchte mein Profil von einem reinen Link-Verteiler auf eine conversion-optimierte Storefront umstellen. Analysiere folgende drei Produktideen: [PRODUKT 1], [PRODUKT 2], [PRODUKT 3]. Erstelle mir für das stärkste Produkt einen Hook für den Bio-Link, einen konkreten Vorschlag für einen 1-Klick-Order-Bump (unter 15 Euro) und die exakte Button-Beschriftung für maximalen In-App-Checkout-Fokus. Halte dich an bewährte Direct-Response-Prinzipien ohne Marketing-Floskeln.
Die versteckten Fallstricke bei Steuern und DSGVO
Als europäischer Betreiber darfst du ein entscheidendes Detail nicht ignorieren: Weder Stan Store noch Linktree sind deutsche Unternehmen. Beide Plattformen haben ihren Ursprung im US-amerikanischen bzw. australischen Rechtsraum. Wenn du über Stan Store digitale Produkte im DACH-Raum verkaufst, bist du selbst der Merchant of Record. Das bedeutet: Stan Store ist kein Reseller wie Digistore24 oder Copecart. Du musst dein eigenes Stripe-Konto verknüpfen.
Das hat gewaltige Konsequenzen für deine Buchhaltung. Du bist voll verantwortlich für die korrekte Ausweisung der Umsatzsteuer (MOSS-Verfahren bei EU-Verkäufen) und die rechtssichere Rechnungsstellung nach deutschem Recht. Stan Store bietet zwar grundlegende Steuerfunktionen, doch für ein vollständig automatisiertes deutsches Steuersystem musst du zusätzliche Tools anflanschen. Linktree umgeht dieses Problem bei reiner Verlinkung komplett, da dort überhaupt kein Geld fließt. Nutzt du Linktrees Bezahlfunktionen, greift dieselbe Stripe-Problematik. Wer absolute steuerliche Sorglosigkeit sucht, ist bei beiden Tools an der falschen Adresse.
Zu viele Links auf Stan Store platzieren.
Stan Store ist ein Trichter, kein Archiv. Reduziere deine Elemente auf maximal ein Freebie, zwei Kernprodukte und einen Termin-Link.
Linktree Free für den Verkauf digitaler Dateien nutzen.
Verkaufst du über Linktree, hoste deine Produkte professionell auf einer externen Plattform, statt Kunden manuelle Google-Drive-Links zuzusenden.
Fehlende E-Mail-Automatisierung nach Freebie-Download.
Richte in Stan Store sofort eine 3-teilige Willkommens-Sequenz ein, die innerhalb von 48 Stunden das Hauptprodukt anteasert.
Kein Tracking-Pixel im Bio-Link hinterlegt.
Trage deinen Meta-Pixel sowohl bei Linktree Pro als auch bei Stan Store ein, um Custom Audiences für Retargeting aufzubauen.
Die wichtigsten Erkenntnisse auf den Punkt gebracht
- Stan Store ist ein digitaler Verkaufsstand mit nativem Checkout; Linktree ist ein flexibler Verkehrsleiter.
- Linktrees Free-Tarif ist exzellent für Creator ohne Budget, aber toxisch für E-Commerce wegen 10 Prozent Transaktionsgebühr.
- Stan Store eliminiert Medienbrüche im Social-Media-In-App-Browser und steigert dadurch direkte Kaufabschlüsse.
- Linktree bietet überlegene Gestaltungsspielräume für visuelles Branding und komplexe Link-Sammlungen.
- Wer eigene Info-Produkte, Coachings oder Templates monetarisieren will, holt die 29 Dollar monatlich für Stan Store problemlos wieder rein.
Das finale Urteil aus Betreiber-Sicht
Stan Store gewinnt dieses Duell für 80 Prozent der modernen Monetarisierungs-Use-Cases. Wenn dein Ziel darin besteht, aus Followern zahlende Kunden zu machen, ist der 1-Tap-Checkout von Stan unschlagbar. Die Software ersetzt effektiv drei andere Tools: Linktree, Gumroad und Calendly. Linktree bleibt dennoch die Referenz für Medienmarken, Musiker, Podcaster und reine Publisher, die keine eigenen Produkte hosten, sondern Reichweite auf Spotify, YouTube und externe Partner verteilen müssen.
- Stan Store ist ein Umsatz-Multiplikator für digitale Verkäufer.
- Linktree ist das wirtschaftlichere Tool für reines Content-Routing.
- Der Wechsel zu Stan lohnt sich ab etwa 150 bis 200 Euro Monatsumsatz.
Vermeide Stan Store, wenn du ein Budget von null Euro hast oder ein komplexes E-Commerce-Sortiment mit physischem Versand betreibst. Vermeide Linktree, wenn dein primärer Einkommensstrom aus schnellen Impulskäufen auf TikTok und Instagram besteht.
Optimiere deine Creator-Infrastruktur systematisch
In unseren ausführlichen Tool-Analysen testen wir operative Software für faceless Kanäle und digitale Medienmarken unter realen Umsatzbedingungen.
Alle Tool-Vergleiche ansehenKategorien-Scorecard
Stan Store vs Linktree
So haben wir getestet und verglichen
Dieser Vergleich basiert auf monatelangen Tests auf aktiven Instagram- und TikTok-Accounts innerhalb des Postlabs-Netzwerks. Wir haben reale Käufe über mobile Netzwerke simuliert, Ladezeiten im In-App-Browser via Proxy gemessen und die Abbruchraten bei externen Redirects gegen native In-App-Checkouts validiert. Alle Kostenanalysen berücksichtigen reale Transaktions- und Stripe-Gebühren.
- Quellen
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- Min Recherche
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- Tools verglichen
- 2
Verifizierte Bewertungen von unabhängigen Review-Plattformen
| Plattform | Stan Store | Linktree |
|---|---|---|
| Trustpilot | 4.6/ 5 | 1.8/ 5 |
| G2 | nicht gelistet | 4.6/ 5 |
| Capterra | nicht gelistet | 4.5/ 5 |
Aktuelle Preisübersicht im direkten Vergleich
Verifiziert am 2026-10-22- 0 Prozent Transaktionsgebühren
- Unbegrenzte Kurse und digitale Downloads
- 1:1 Buchungskalender
- E-Mail-Listenaufbau
- 1-Tap Checkout mit Apple Pay
- Alle Funktionen des Creator-Plans
- Erweiterte E-Mail-Marketing-Flows
- Order Bumps und 1-Click Upsells
- Affiliate-Partnerprogramm für eigene Produkte
- Zahlungspläne und Abonnements
- Unbegrenzte Standard-Links
- Basis-Themes und Profilgestaltung
- 10 Prozent Transaktionsgebühr auf Verkäufe
- Klick- und View-Statistiken (30 Tage)
- Erweiterte Klick-Analysen
- Geplante Links und Spotlight-Buttons
- 5 Prozent Transaktionsgebühr auf Verkäufe
- Individuelle Schriftarten und Buttons
- Entfernung des Linktree-Logos
- 1,5 Prozent Transaktionsgebühr auf Verkäufe
- Meta- und Google-Tracking-Integrationen
- E-Mail- und Telefonnummern-Erfassung
- 0,5 Prozent Transaktionsgebühr auf Verkäufe
- Dedizierter Support-Kanal
- Erweiterte Exportfunktionen
- Multi-User-Verwaltung für Teams
Preise wurden auf den offiziellen Anbieter-Websites verifiziert. Prüfe aktuelle Angebote vor dem Abschluss.
Was wir aktualisiert haben
- 2026-10-22
Erstveröffentlichung nach umfassender Analyse der Conversion-Architektur und Gebührenmodelle beider Plattformen.
Häufige Fragen
Kann ich mit Stan Store Linktree komplett ersetzen?
Ja, absolut. Stan Store besitzt ebenfalls eine klassische Link-Sektion, über die du externe Websites, Social-Media-Kanäle oder Podcast-Folgen einbinden kannst. Allerdings ist das Interface primär auf Verkäufe und Lead-Erfassung optimiert. Wenn du mehr als zehn reine Content-Links übersichtlich präsentieren willst, wirkt Stan Store schnell überladen und weniger aufgeräumt als ein dedizierter Linktree.
Warum verlangt Stan Store keine Transaktionsgebühren?
Stan Store finanziert sich rein über sein monatliches Software-as-a-Service-Abonnement ab 29 US-Dollar aufwärts. Das ist ein faires Betreibermodell für Creator, die bereits Umsätze erzielen. Beachte jedoch, dass die regulären Gebühren deines Zahlungsdienstleisters wie Stripe (typischerweise etwa 1,5 bis 2,9 Prozent plus Festbetrag) bei jeder Transaktion weiterhin anfallen. Stan selbst schlägt jedoch keinen Cent oben drauf.
Ist Linktree wirklich kostenlos nutzbar?
Der Free-Plan von Linktree ist dauerhaft kostenlos und reicht für reine Link-Verteilung vollkommen aus. Teuer wird es erst, wenn du die integrierten Commerce-Optionen im Free-Plan nutzt: Hier behält Linktree saftige 10 Prozent deines Bruttoumsatzes als Plattformgebühr ein. Wenn du Produkte verkaufst, solltest du Linktree Free daher meiden oder zwingend auf ein bezahltes Modell upgraden.
Wie sieht es mit DSGVO und Rechnungsstellung bei Stan Store in Deutschland aus?
Stan Store agiert nicht als Reseller, sondern du verkaufst direkt über dein Stripe-Konto. Du bist somit selbst verantwortlich für korrekte Rechnungen nach deutschem Steuerrecht und die Umsatzsteuer-Abführung im MOSS-Verfahren. Zudem stehen die Server primär in den USA, weshalb du ein ordentliches Impressum, eine Datenschutzerklärung sowie Auftragsverarbeitungsverträge mit Stripe und Stan hinterlegen musst.